Art. 42 WPO

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1 Bevor eine Behörde eine Spülung oder Entleerung eines Stauraumes bewilligt, stellt sie sicher, dass die Sedimente anders als durch Ausschwemmung entfernt werden, wenn dies umweltverträglich und wirtschaftlich tragbar ist.
2 Bei der Ausschwemmung von Sedimenten stellt die Behörde sicher, dass Lebensgemeinschaften von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen möglichst wenig beeinträchtigt werden, insbesondere indem sie festlegt:
  1. a. Zeitpunkt und Art der Spülung oder Entleerung;
  2. b. die maximale Schwebstoffkonzentration, die im Gewässer während der Spülung oder Entleerung eingehalten werden muss;
  3. c. in welchem Umfang nachgespült werden muss, damit während der Spülung oder Entleerung im Fliessgewässer abgelagertes Feinmaterial entfernt wird.
3 Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für sofortige Absenkungen aufgrund ausser-ordentlicher Ereignisse (Art. 40 Abs. 3 GSchG).

Leading decisions 2

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  1. 1
    · 10/05/1999 · 2 citations Summary
  2. 2
    Spülung und Entleerung von Stauräumen (Art. 40 GSchG)
    · 09/20/2012 · 1 citations Summary

Unpublished, but essential 2

Decisions the court did not publish in the official reports, but that courts cite like leading decisions.

  • Gewässerschutz
    · 09/20/2012 · 1 citations de
  • Obergericht / Verwaltungsgericht / 3. Kammer — WBE.2017.35
    WBE.2017.35
    · 08/24/2020 · 0 citations de

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