Erwägungen
Jürg Frischknecht, Peter Haffner, Ueli Haldimann und Peter Niggli veröffentlichten 1979 das Buch "Die unheimlichen Patrioten", in dem sie Robert Eibel, einen Mitarbeiter des Gotthardbunds, in Verbindung mit der frontistischen Bewegung in der Schweiz brachten. Eibel fühlte sich durch verschiedene Stellen des Buches in seinen persönlichen Verhältnissen verletzt und reichte Klage beim Bezirksgericht Zürich ein.
Das Bezirksgericht Zürich und das Obergericht des Kantons Zürich schützten die Klage teilweise. Die beklagten Autoren erhoben daraufhin Berufung an das Bundesgericht.
Erwägungen
Das Bundesgericht entschied, dass die Darstellung der beklagten Autoren, das Redressement National habe das Erbe des frontistischen Bunds für Volk und Heimat angetreten und Robert Eibel sei schon bei der Gründung des Redressement National im Jahr 1936 dabei und dessen Nachfolger gewesen, nicht geeignet ist, das Ansehen des Klägers zu beeinträchtigen. Diese Aussagen entsprechen der historischen Wahrheit und fallen unter den Schutz der Pressefreiheit.
Hingegen erachtete das Bundesgericht die Behauptungen, Eibel sei Mitautor des "Entwurfs Allgöwer-Eibel"…