Sachverhalt

Die Weisskredit Handels- und Anlagebank hat dem Crédit Agricole Chevenez den Betrag von 78.957 Franken gezahlt, angeblich im Namen ihres Kunden Misteli, um die noch offene Forderung von 105.000 Franken des Crédit Agricole gegenüber der Gesellschaft EGA AG sowie alle Nebenrechte, insbesondere die Bürgschaftsrechte gegenüber den Gesamtschuldnern, zu erwerben. Der Gesamtschuldner Hiltmann hat diese Forderung bestritten. Das Handelsgericht des Kantons Zürich hat dem Bestreitungsantrag stattgegeben und der Ansicht, dass Hiltmann den Brief vom 5. August 1967 des Crédit Agricole als Erklärung der Befreiung seiner Bürgschaft aufgrund des Erlöschens der Hauptschuld verstehen konnte. Das Bundesgericht weist die Beschwerde der Weisskredit Handels- und Anlagebank ab.

Erwägungen

Zunächst geht das Bundesgericht davon aus, dass die abgetretene Forderung am 7. November 1967 noch bestand und dem Crédit Agricole gehörte, sodass dieses sie gültig an die Weisskredit Handels- und Anlagebank abtreten konnte. Der Brief vom 5. August 1967 konnte nicht als Befreiung der Bürgschaft von Hiltmann ausgelegt werden, sondern lediglich als Feststellung des Crédit Agricole, dass die Hauptschuld durch die Zahlungen der beiden Bürgen Hiltmann und Misteli getilgt worden war, was zu einem Gläubigerwechsel durch gesetzlichen Übergang führte.

Anschließend prüft das Bundesgericht den Eventualantrag der Weisskredit Handels- und Anlagebank, der auf der Abtretung der Rechte von Misteli aus der Ausschlussvereinbarung vom 30.…