Sachverhalt
Die Baugesellschaft Vacasa, eine Genossenschaft ohne Haftung der Mitglieder, hat am 21. Juli 1959 eine durch eine Hypothek zweiten Ranges auf dem Gebäude Hotel Astoria in Arosa gesicherte Forderung von 50.000 CHF an Hans Gerber abgetreten. Am 16. Dezember 1959 verkaufte die Hobet AG dieses Gebäude an Dr. Ackermann.
Am 19. Januar 1961 wurde über die Baugesellschaft Vacasa der Konkurs eröffnet. Am 2. März 1961 wurde das Verfahren mangels Aktiven eingestellt. Am 23. März 1961 wurde im Handelsregister eingetragen, dass die Genossenschaft nur noch für die Zwecke der Liquidation unter der Firma "Baugesellschaft Vacasa in Liquidation" bestand.
Am 13. April 1961 trat Häberling als Verwalter der "Vacasa-Baugenossenschaft" die Hypothekenforderung von 50.000 CHF an Adolf Meier ab. Am 14. April 1961 wurde das Gebäude Hotel Astoria versteigert, wobei der Erlös auch die nachrangigen Hypothekenforderungen deckte. Am 17. April 1961 trat Gerber die Forderung und das Pfandrecht an Dr. Ackermann ab.
Meier forderte anschließend erfolglos von Gerber die Rückgabe des Schuldtitels gegen Zahlung von 4.000 CHF in bar und 10.000 CHF per Scheck. Daraufhin erhob er am 29. August 1961 Klage gegen Gerber.
Erwägungen
Das Bundesgericht erachtet die Abtretung vom 13. April 1961 als gültig. Obwohl die Genossenschaft Vacasa durch die Konkurseröffnung aufgelöst wurde, wurde sie nach Einstellung des Verfahrens mangels Aktiven nicht aus dem Handelsregister gelöscht, da noch Vermögenswerte zu liquidieren waren. Die Verwaltung der…