Sachverhalt

Die Kraftwerke Zervreila AG (KWZ) betreiben vier Wasserkraftwerke im Valsertal und Safiental. Sie beantragten eine Konzession für die Überleitung von Wasser aus fünf Bächen im oberen Lugnez-Tal in das bestehende Ausgleichsbecken Zervreila, um die Stromproduktion um jährlich rund 80 GWh (15%) zu erhöhen. Gegen dieses Konzessionsgesuch erhoben Umwelt- und Naturschutzverbände Beschwerde.

Erwägungen

Das Bundesgericht entschied Folgendes:

- Das Projekt "Überleitung Lugnez" stellt keine wesentliche Änderung der bestehenden Konzessionen dar, die eine Neukonzessionierung der Gesamtanlage erfordern würde. Die Umweltauswirkungen können jedoch nicht isoliert betrachtet werden, sondern müssen im Zusammenhang mit den bestehenden Anlagen beurteilt werden, da die neuen Wasserentnahmen eine betriebliche und funktionale Einheit mit den bestehenden Kraftwerken bilden.

- Bei der Beurteilung der Umweltverträglichkeit des Projekts sind auch Sanierungsmassnahmen für die bestehenden Anlagen zu berücksichtigen,…