Sachverhalt
Die Aktiengesellschaft Standseilbahn Zermatt-Sunnegga AG wurde am 25. Mai 1977 mit dem Hauptzweck gegründet, eine Untergrundbahn zwischen Zermatt und Sunnegga zu bauen und zu betreiben. Das Aktienkapital von 8,5 Millionen Franken ist in 17'000 Namenaktien und Inhaberaktien à 500 Franken eingeteilt. Die Munizipalgemeinde (Einwohnergemeinde) Zermatt hält rund 60%, also 10'076 Aktien. An der konstituierenden Generalversammlung vom 25. Mai 1977 schlug die Munizipalgemeinde fünf Gemeinderäte als Vertreter in den Verwaltungsrat vor, die mit bis zu 15'454 Stimmen gewählt wurden. Auf Vorschlag der Versammlung wurden auch vier weitere Verwaltungsräte gewählt, die die anderen Aktionäre vertraten, darunter Germann Biner, der nicht als Vertrauensmann der Kleinaktionäre galt, aber mit 10'717 Stimmen gegenüber 4'113 für Josef Schnydrig vorgezogen wurde. An der Generalversammlung vom 3. Juli 1979 wurden mit Ausnahme eines neuen Mitglieds aus dem Gemeinderat alle Verwaltungsräte wiedergewählt, die Vertreter der Munizipalgemeinde mit bis zu 13'981 Stimmen und die vier Vertreter der anderen Aktionäre mit bis zu 13'913 Stimmen. Das schlechteste Ergebnis erzielte erneut Germann Biner, der von seinem Konkurrenten Ambros Julen mit 3'702 Stimmen gegenüber 10'222 geschlagen wurde.Erwägungen
Das Bundesgericht ist der Ansicht, dass Aktionäre oder Aktionärsgruppen ein schutzwürdiges Interesse daran haben, der Generalversammlung Vorschläge für die Wahlen in den Verwaltungsrat zu unterbreiten, auch wenn sie unter anderem von politischen Motiven geleitet sind. Artikel 18 der Statuten der Gesellschaft gewährt den beiden Aktionärsgruppen, der Munizipalgemeinde einerseits und den anderen "privaten" Aktionären andererseits, ein Vorschlags- und Vertretungsrecht. Das bedeutet,…