Art. 727 ZGB

1 Werden bewegliche Sachen verschiedener Eigentümer so miteinander vermischt oder verbunden, dass sie ohne wesentliche Beschädigung oder unverhältnismässige Arbeit und Auslagen nicht mehr getrennt werden können, so entsteht für die Beteiligten Miteigentum an der neuen Sache, und zwar nach dem Werte, den die einzelnen Teile zur Zeit der Verbindung haben.
2 Wird eine bewegliche Sache mit einer andern derart vermischt oder verbunden, dass sie als deren nebensächlicher Bestandteil erscheint, so gehört die ganze Sache dem Eigentümer des Hauptbestandteiles.
3 Vorbehalten bleiben die Ansprüche auf Schadenersatz und aus Bereicherung.

Die Leitentscheide 6

Geordnet nach der Zahl der Urteile, die sie zu diesem Artikel zitieren. Zusammenfassung: amtliche Regeste.

  1. 1
    · 03.12.1986 · 1 Zitierungen Zusammenfassung
  2. 2
    Herausgabe von Inhaberaktien (Art. 641 ZGB)
    · 25.09.1986 · 1 Zitierungen Zusammenfassung
  3. 3
    Güterrechtliche Auseinandersetzung bei Eintritt der Gütertrennung oder bei Scheidung (Art. 189, 154 ZGB)
    · 21.11.1969 · 0 Zitierungen
  4. 4
    Art. 148 Abs. 1 StGB. 1. Die schweizerischen Goldmünzen zu 100, 20 und 10 Franken sind kein Geld mehr im Sinne des Gesetzes. 2. Der gutgläubige Käufer, der eine gestohlene Münze dieser Art erwirbt, ist geschädigt, weil…
    · 07.10.1966 · 0 Zitierungen Zusammenfassung
  5. 5
    · 12.10.1964 · 0 Zitierungen
  6. 6
    BGE 71_II_90
    01.03.1945 · 0 Zitierungen

Nicht publiziert, aber unverzichtbar 5

Urteile, die das Bundesgericht nicht in der amtlichen Sammlung publiziert hat, die Gerichte aber wie Leitentscheide zitieren.

  • Beschleunigungsgebot; Willkür; Unschuldsvermutung; Notwehr; versuchte schwere Körperverletzung; mehrfacher Diebstahl
    · 07.07.2011 · 3 Zitierungen Zusammenfassung
  • 19.11.2015 · 1 Zitierungen
  • Mehrfache Gläubigerschädigung, mehrfache qualifizierte Veruntreuung; Strafzumessung
    · 13.10.2011 · 1 Zitierungen

Neueste BGer-Urteile

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