Art. 164 StGB

Gläubigerschädigung durch Vermögensminderung

1. Der Schuldner, der zum Schaden der Gläubiger sein Vermögen vermindert, indem er Vermögenswerte beschädigt, zerstört, entwertet oder unbrauchbar macht, Vermögenswerte unentgeltlich oder gegen eine Leistung mit offensichtlich geringerem Wert veräussert, ohne sachlichen Grund anfallende Rechte ausschlägt oder auf Rechte unentgeltlich verzichtet, wird, wenn über ihn der Konkurs eröffnet oder gegen ihn ein Verlustschein ausgestellt worden ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.
2. Unter den gleichen Voraussetzungen wird der Dritte, der zum Schaden der Gläubiger eine solche Handlung vornimmt, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Die Leitentscheide 6

Geordnet nach der Zahl der Urteile, die sie zu diesem Artikel zitieren. Zusammenfassung: amtliche Regeste.

  1. 1
    Bankenkonkurs als objektive Strafbarkeitsbedingung der Misswirtschaft
    · 11.01.2018 · 47 Zitierungen Zusammenfassung
  2. 2
    Gläubigerschädigung durch Vermögensminderung (Art. 164 Ziff. 1 StGB)
    · 21.12.2004 · 31 Zitierungen Zusammenfassung
  3. 3
    Bedeutung der Art. 285 ff
    · 27.11.2007 · 22 Zitierungen Zusammenfassung
  4. 4
    Betrügerischer Konkurs, Ungehorsam im Konkursverfahren (Art. 163 Ziff. 1, Art. 323 StGB). 1. Blosses Schweigen gilt nur dann als Vermögensverminderung zum Schein, wenn ein geringerer als der wirkliche Vermögensbestand v…
    · 17.09.1976 · 8 Zitierungen Zusammenfassung
  5. 5
    · 27.06.1988 · 7 Zitierungen Zusammenfassung
  6. 6
    Anwendungsfälle (Erw
    · 27.03.1963 · 5 Zitierungen Zusammenfassung

Nicht publiziert, aber unverzichtbar 5

Urteile, die das Bundesgericht nicht in der amtlichen Sammlung publiziert hat, die Gerichte aber wie Leitentscheide zitieren.

Neueste BGer-Urteile

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